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Wandermöglichkeiten in Baden-Württemberg

Sportlich und mit viel Genuss

Wanderer in der Seenkulisse Baden-Würtembergs(26.10.2009) Die abwechslungsreiche Landschaft von Baden-Württemberg bietet gerade dem Wanderer eine ganz besondere Auswahl von unzähligen Wandermöglichkeiten. Auf mehr als 23.000 km hat der Wanderer die große Auswahl.

Donau-Berglandweg

Der Donau-Berglandweg mit einer Länge von 60 km führt von Lemberg nach Beuron. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht bis mittel. Auf der Wanderung trifft man vielerorts auf schöne Kirchen und Kapellen, schroffe Felslandschaften, beeindruckende Kirchen und Schlösser und historische Städte. Die erste Station auf diesem Wanderweg ist Mühlheim an der Donau. 


Hoch über der Donau auf einem Bergsporn liegt das mittelalterliche Städtchen. Bis heute wird Mühlheim durch eine Stadtmauer umschlossen und der Stadtkern ist an vielen Stellen mit historischen Gebäuden geprägt, die der Stadt eine besondere Atmosphäre verleihen. Auf seiner weiteren Route erreicht man Fridlingen, mitten im Naturpark Obere-Donau. Die Sehenswürdigkeiten in Fridlingen sind die Ruine Kallenberg, Ifflinger Schloss und die Ruine Pfannenstiel. Den Abschluss des Donau-Berglandwegs bildet Beuron. Hier darf nicht versäumt werden dem Kloster Beuron einen Besuch abzustatten. Keinesfalls sollte man Beuron verlassen, ohne die Klosterkirche besichtigt zu haben. Rund 40 % des Weges verkaufen auf naturnahen Wanderwegen und romantischen Fußpfaden. Die gesamte Strecke ist durch ein modernes Markierungssystem sehr gut ausgezeichnet, da dass kaum eine Gefahr besteht, sich zu verlaufen.
Am Ende eines solchen Wandertages sollte sich der Wanderer mit Spezialitäten der Gegend belohnen. Seien es die Linsen mit Saitenwürstle und Spätzle oder die bekannten schwäbischen Maultaschen. Ob Wurstsalat oder Käsespätzle, es findet sich für jeden Gaumen das Richtige. Und wer dann immer noch nicht müde ist, hat die Gelegenheit, vor dem Zubettgehen den Mühlheimer Nachtwächter bei seinem Rundgang durch die Altstadt zu begleiten.

Der Kinzigtäler Jakobusweg

Der Kinzigtäler Jakobusweg mit einer Gesamtlänge von 130 km zählt eher zu den kleinen Wanderwegen und führt in 7 Etappen von Loßburg über Alpirsbach, Schenkenzell, Wolfach Haslach, Zell a.H., Gengenbach, Offenburg und Schutterwald nach Kehl am Rhein. Beim Kinzigtäler Jakobusweg handelt es sich um einen Pilgerweg. Gestartet wird der Wanderweg im Luftkurort Loßburg, der auf der Hochebene des Schwarzwalds liegt. Hier befindet sich
auch die Quelle der Kinzig, die später bei Kehl in den Rhein mündet. In Loßburg findet der hungrige Wanderer eine Vielzahl von Gaststätten, Pensionen und Restaurants. Hier hat man die Qual der Wahl. Entscheidet man sich für die Schwarzwälder Vesper mit hausgemachter Schwarz- und Leberwurst, Schwarzwälder Schinken und Speck?
Oder entscheidet sich der Gaumen für den Bibeleskäs? Egal wie die Entscheidung fällt, ein hausgemachtes Obstwässerli sollte den Abschluss krönen. Nachdem man Loßburg verlassen hat, ist die nächste Station Alpirsbach im schönen Kinzigtal. Den Anfang macht die 900 Jahre alte Klosterkirche. Sehenswert ist die Ausstellung Relikte aus der Klostergeschichte, die hier zu besichtigen sind. Weitaus bekannter ist aber sicherlich die Alpirsbacher Klosterbrauerei. Für welche Sorte Bier man sich entscheidet, ist dem eigenen Geschmack überlassen, aber ein Alpirsbacher „Kleiner Mönch“ sollte nicht fehlen.
Nachdem die Strecke durch Schenkenzell, Wolfach, Haslach, Zell a.H. verlief, erreicht man Offenburg. In Offenburg findet sich eine Vielzahl von barocker Pracht. Ob es der "Ehemaliger Königshof", das "Historische Rathaus", das Ritterhaus von 1784 oder der malerische Fischmarkt ist, man trifft an jeder Ecke auf Zeichen der Geschichte. In Kehl endet die Wanderung. Der Wasserturm gilt als Wahrzeichen der Stadt. Das Rathaus von Kehl zählt zu den schönsten Beispielen für eine gekonnte Verquickung vom Klassizismus hin zum Neoklassizismus in Baden. Seit dem 23. April 2004 verfügt Kehl über eine Brücke, die Kehl mit Straßburg verbindet. Diese Brücke mit dem Namen: „Passerelle des deux Rives“ ist 387 Meter lang und in der Mitte der Brücke befindet sich eine Plattform mit Sitzgelegenheiten.

Der Schluchtensteig

Der Schluchtensteig nimmt seinen Anfang in Stühlingen und führt über die Wutachschlucht nach Lenzkirch. Im weiteren Verlauf kommt man an den Schluchsee, besichtigt St. Blasien, und nachdem man Todtmoos durchwandert hat, windet sich der Weg durch das dramatische Wehratal, um am Ziel in Wehr zu enden. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht bis mittel. Die Länge des beträgt 118 km und ist von Felskanzeln und Berggipfeln gesäumt. Immer wieder eröffnen sich einem grandiose Blicke auf beeindruckende Schluchten und Täler. Bei guter Sicht kann man sogar die Schweizer Alpen erkennen. Besondere Highlights auf der Strecke sind die Wutachschlucht, das Flusskraftwerk Stallegg, das Badens ältestes Kraftwerk ist und natürlich der Schluchsee. Auch sollte man es nicht versäumen, in St. Blasien den Dom zu besichtigen.

Will sich der Wanderer am Abend mit einem schönen Abendessen verwöhnen, so findet er hier eine reiche Auswahl von Spezialitäten. Ob Hausmannskost in urigen Wirtsstuben bis hin zum Feinschmeckermenü, es findet sich für jeden das Richtige. Wenn man sich dann noch, nach einem guten Essen mit einem Stück Schwarzwälder Kirsch Torte verwöhnt oder den Tag mit einem guten Glas Wein abschließt, das bleibt jedem Selbst überlassen.

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