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Wanderungen durch den Kanton Wallis

"Willst Du wissen, was Schönheit ist, so gehe hinaus in die Natur, dort findest Du sie."

(09.10.2009) Ganz im Einklang mit diesem Zitat Albert Dürers, bietet das Wallis Wanderern viel versprechende Routen mit imposanten Natureinblicken. Von legendären Tourenklassikern bis zu den unerschöpflichen Herausforderungen. Die Wanderregionen im Wallis, mit seinen 47 Viertausendern, bietet Ein- oder Mehrtagestouren an. Zu den legendären Routen gehören z. B. die Tour Monte Rosa oder die Matterhorn Tour. Sei es im Sommer oder im Winter, das Wanderangebot im Schweizer Kanton Wallis ist groß.

Tour Monte Rosa- die anspruchsvolle Tour

Die gut ausgeschilderte Strecke ist circa 160 km lang und gehört seit 1994 zu den anspruchsvollen Touren bei den Wanderern. In 9- 10 Tagesetappen durchqueren Naturliebhaber verschiedene Vegetationszonen. Die Tour geht über den Theodulpass nach Italien, über den Monte Moro zurück in die Schweiz und über Grächen zurück nach Zermatt. Die erste Etappe (Start in Zermatt- Theodulpass), kann zwar teilweise mit der Klein- Matterhorn- Bahn übersprungen werden, dennoch sind Bergführer und Seil empfehlenswert. Denn die Route führt über den Gletscher. Die zweite Etappe ist in Theodulpass. Nach einer Übernachtung dort, geht es weiter nach Gressoney/Gabiet, die zu den gemütlicheren Etappen gehört. Daraufhin folgt eine längere Tour von Gressoney/ Gabiet nach Alagna, die jedoch mit Hilfe der Bergbahnen verkürzt werden kann. Weiter geht es über den gut ausgebauten Militärweg nach Macugnaga. Das italienische Dorf ist besonders aus kultureller Hinsicht sehenswert. Von dort aus geht es zum höchsten Punkt der Wanderung Saas- Fee. Etappe 7 führt schließlich nach Grächen. Das Highlight der Tour ist die zweitägige Königsetappe zwischen Grächen, Europahütte (Etappe 8)  und letzten Endes (Etappe 9) Zermatt.

Der Klassiker

Die Matterhorn Tour hat wiederum nur 8 Tagesetappen, jedoch gehört auch sie zu den Klassikern.  Die 2002 eröffnete „Tour du Cervin“ führt in zwei Länder und begibt sich über 6 Täler, 2 Gletscherpassagen und mehrere Pässe. Der Matterhorn, mit einer Höhe von 4478m, hat besonders an schönen Sommertagen (täglich bis zu 100 Personen) einen großen Andrang.
Am Treffpunkt am Bahnhof in Randa (1.409m.ü.M.) startet die Tour Matterhorn.Ziel bei der ersten Etappe Topalihütte (2.674m.ü.M). Die nächste Etappe führt dann nach Jungu (1.995m.ü.M). Da man in Jungu nicht übernachten kann, folgt ein Abstieg nach St. Nikolaus, wo einige Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden sind. Die nächste und dritte Etappe führt nach Gruben/ Meiden und schließlich von dort aus (Etappe 4) nach Zinal (1670m.ü.M). Das Ziel der Etappe führt über einen breiten Weg durch den Wald hinunter in das malerische Dorf. Etappe 5 geht nach Arolla(1998m.ü.M) und weiter nach (Etappe 6) Prarayer und schließlich (Etappe 7) nach Breuil- Cervinia (2003m.ü.M). Etappe 8 führt nach Plateau Rosa, dass an der schweizerischen- italienischen Grenze bei Zermatt liegt. Die letzte Etappe endet dann in Zermatt.

Wandern mal anders

Auch Wandern an Wassern oder Winterwanderungen sind im Wallis ein erlebnisreiches Abenteuer. Entlang an bekannten Flüssen, Stauseen und Gletschern werden besonders Naturfreunde mit einem Gefühl von Freiheit beschert. Eine relativ kurze und einfache Wanderung (ca. 1 Stunde  30min) ist die von Le Bouveret nach St. Gingolph. Dabei handelt es sich um eine Wanderung entlang des Genfersees. Zu den anspruchsvollen Wanderungen gehört die Rundtour „Turtmann“. In etwa vier Stunden geht es in die Region rund ums Visp. Auch die Winterwanderungen für Schneebegeisterte Naturfreunde ist ein besonderes Erlebnis. Zum größten Teil beginnen diese Touren ab Dezember und enden meist im April. Sei es die einfache Tour von Belalp nach Alteschbord (1 Stunde 10Min) oder die anspruchsvolle Tour Ovronnaz- Patier- Bierze und wieder zurück nach Ovronnaz (Dauer ca. 2 Stunden 30 Min), die Auswahl ist groß.


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