Drei-Seen-Rundweg
7 Kilometer, 150 Höhenmeter, Dauer ca. 3 Stunden
Dieser familienfreundliche Wanderweg führt Sie zu drei Seen mit unterschiedlichen Färbungen. Der Ausgangspunkt liegt auf 1800 Metern, an der Turracher Höhe am Parkplatz der Karnock-Seilbahn. Der Weg ist gut beschildert, und abwechslungsreich. Nebst interessanten Thementafeln finden Sie hier auch die größte Bergkristallsammlung der Welt, die Alpin & Art Gallery.
Da der Ausgangspunkt auf einer Passhöhe liegt, gibt es kaum Höhenunterschiede zu bezwingen. Zuerst wandern Sie dem Ostufer des Turrachersees entlang. Nach einem Besuch der Bergkristallausstellung, führt der Weg durch einen Zirbenwald an den Grün-See. Raten Sie doch mal welche Farbe dieser See hat! Wenn Sie dann weiter in Richtung Schwarzsee wandern, werden Sie bei der Karl-Hütte die Baumgrenze passieren. Am Fuße des Schober Riegel dürfen Sie die traumhafte Aussicht auf die Nockberge genießen. Wenn Sie den Schwarzsee erreicht haben, erwartet Sie die atemberaubende Aussicht auf den Eisenhut. Über schmale Stege, über das Hochmoor und durch Wälder geht es zurück zum Turracher See.
Die Wanderung führt hauptsächlich über breite und ebene Waldwege. Einkehrmöglichkeiten haben Sie an der Karl-Hütte, beim Seewirt und im Gasthof Karnock.
Der Weinbergweg in Kitzeck
12 Kilometer, 600 Höhenmeter, Dauer ca. 3 Stunden
Diese Wanderung führt Sie rund um Kitzeck, dem höchstgelegenen Weindorf Europas. Sie starten am Weinbaumuseum, auf 564 Meter Höhe. Von dort aus schlagen Sie zunächst den Weg durch die Weingärten ein. Sie wandern durch Wälder und über Wiesen bis zum Kroisgraben. Dann orientieren Sie sich am Bachufer entlang zur alten Mühle und zu den Fischteichen. Der Weg führt Sie weiter aufwärts durch die Weinberge. An der Buschenschank Galler, in der Sie einkehren können, wird es etwas flacher – Sie wandern weiter den Weingärten entlang. Im weiteren Verlauf der Wanderung geht es wieder ein bisschen abwärts und ein bisschen aufwärts, bis Sie zur Perlleiten kommen, wo sich der Landesweingarten befindet. Den Sumpfgraben entlang erwartet Sie eine gemächliche Passage, bevor es wieder aufwärts geht – über den Grasskogl (traumhafter Panoramablick) und die Schenke Warga-Hack (noch ein guter Platz um einzukehren) zurück nach Kitzeck.
Ein bisschen Kondition müssen Sie zu dieser Wanderung schon mitbringen, die Wege sind aber trittsicher (Wald- und Wiesenwege, kleine Straßen und Weinbergsteige).
Vier 2000er Rundtour
16 Kilometer, 1'700 Höhenmeter, ca. 6 bis 7 Stunden
Sie starten diese Wanderung in der Marktgemeinde Admont, das inmitten eines imposanten Tals an der Enns liegt. Umrahmt von den Hallermauern, dem Buchstein, und dem Admonter Reichenstein. Von der Post aus wandern Sie den Lichtmessbach entlang, bis Sie das Paradies erreichen. Von dort aus zweigen Sie rechts über die Brücke in den Veitlgraben ab. Nachdem Sie die Rodelbahn gekreuzt haben, wandern Sie ein bisschen aufwärts, der Straße entlang – bis Sie beim Schild „Siglalm“ in die Forstrasse einbiegen. Für die Überwindung der 800 Höhenmeter dieser Route, werden Sie mit tollen Panoramablicken belohnt, außerdem können Sie in der Oberst Klinkehütte einkehren. Von da an wandern Sie über einen kurzen, steilen Hang, den Sie möglichst schnell bewältigen sollten, da in dieser Region viele Kletterer unterwegs sind und deshalb eine gewisse Steinschlaggefahr besteht. Der Aufstieg führt an den Einstiegen zur Westwand vorbei, dann gewinnen Sie schnell an Höhe. Der Steig führt Sie auf den Admonter Kaibling, wo (2'196 Meter) Sie eine traumhafte Aussicht auf den Trimming, das komplette Dachsteingebiet sowie die Ennstaler Alpen, haben.
Nun wandern Sie ein Teilstück bergab zum Steinmanderl. Dort gibt es dann wieder einen kurzen Aufstieg bis zum Sparafeld, wo Sie einige Steigstufen zu bewältigen haben. Das Sparafeld liegt auf 2'247 Metern über Meer. Nach einer kleinen Rast, wandern Sie denselben Weg zurück, den Sie gekommen sind, am Steinmanderl vorbei in das Kar. Von dort dann rauf auf den Riffel, mit seinen 2'105 Metern. Über eine mit Stahlseilen gesicherte Rinne steigen Sie ca. 100 Höhenmeter ab, dann beginnt die Gratwanderung – der schönste, aber auch anspruchsvollste Streckenteil: Ein schmaler und abschüssiger, teilweise auch steiler Steig, der Ihnen immer wieder die Aussicht ins Rosskar, auf die Klinkehütte, in die Kaiserau, nach Admont und ins Ennstal freigibt. So wandern Sie rund eine Stunde auf und ab, dann erreichen Sie den Kreuzkogel auf 2'011 Metern.
Durch Almwiesen steigen Sie ab, durch den Kematengraben in Richtung Admont. Beim Schild „Gasthaus zum steinernen Brunnen“ finden Sie eine Quelle (kein Gasthaus!). Wenn Sie das Ende des Kematengraben erreicht haben, finden Sie leicht wieder auf die Straße die Sie zurück nach Admont führt.
Einkehrmöglichkeiten haben Sie in den Gasthöfen in Admont, und in der Oberst Klinkehütte.
Für diese Wanderung sollten Sie über eine sehr gute Kondition verfügen und über eine ausreichende Trittsicherheit (Gemeinde- und Forststraßen, aber auch Waldwege und Steige) verfügen.
Wandern in der Steiermark
Streifzüge durch das grüne Herz Österreichs
(26.10.2009) Die Steiermark ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, zwischen Dachstein, Hochschwab und Weinland. Erleben Sie den Kontrast zwischen der Südsteiermark mit ihren sanften Hügeln, Weinreben, und Apfelbäumen und dem Norden mit den Alpen, Bergseen und Almhütten. Bei mehr als 500km ausgeschilderten Wanderwegen ist bestimmt für jeden etwas dabei.
Outdoor.de möchte Ihnen eine kleine Auswahl präsentieren:
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