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Vom Wanderweg aufs Trottinett

Entspannte Talabfahrten mit dem Tretroller

(07.07.2010 / Dr. Tobias Bach) Immer mehr Schweizer Hütten und Seilbahnen bieten komfortable Tretroller für die Abfahrt an. Die rhätische Bahn ist auch schon dabei. Die Schweizer sagen Trotti, der offizielle Begriff Tretroller klingt nach Treten, also ein dickes Bein, das immer anschiebt… genau das ist es nicht.

Partnun: 1000 Höhenmeter Asphalt, 6 Km bis zum Bahnhof – mit dem Trotti ein Genuss! Foto tbDenn da, wo es Tretroller zu leihen gibt, geht es meist nur noch bergab. Ein wunderbarer Ausklang für eine Wandertour. Und man muss nicht mal besonders sportlich oder versiert auf dem Mountainbike sein. Auf der Trittfläche haben beide Füsse nebeneinander Platz, man hat große, ruhige Laufräder wie beim Fahrrad, eine komfortable Federgabel und verlässliche Bremsen. Ein Fahrradhelm ist im Paket.

Das Tempo bestimmt man selbst, die Knie freuen sich. Und teuer ist es auch nicht, meist im einstelligen Frankenbereich. Während man unten im Cafe sitzt, wird das Trotti schon wieder hinauf transportiert. Eine Idee, die sich in den letzten Jahren sehr verbreitet hat. Beispiel Sulzfluh, St. Antönien (Rätikon). Man kommt im Gasthof an, ist erschöpft, isst einen wunderbaren Topfenstrudel mit Vanillesauce. Stundenlang auf Asphalt ins Dorf wandern ist schwer vorstellbar. Mit dem Trotti hat man den warmen Wind im Gesicht, und Seitenstechen vom vollen Bauch gibt’s auch nicht. Wandern wird doch immer besser!
Foto Bianca Emmerich


Infos:
www.myswitzerland.com/de/erlebnisse/abenteuer_sport/trottinett.html
www.rhb.ch/Bike-und-Trottinett.684.0.html

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