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Per Pedes durch Graubünden

Beeindruckende Ausblicke und Impressionen

(07.10.2009) In Graubünden stehen Ihnen über 11.000 Kilometer bestens ausgeschilderter Wanderwege zur Verfügung. Sie können Tagestouren unternehmen oder sich auf eine Weitwanderung begeben. Der Nationale Route Alpenpässe-Weg-Chur-St. Gingolph, vereint 34 Etappen auf 600 Kilometern. Der Wanderer sollte über eine gute Kondition verfügen und auf Bergwanderwegen geübt sein. Diese Nationalen Routen wurden einstellig nummeriert und durchqueren einen großen Teil der Schweiz.

Die zehn regionalen Wanderrouten stellen an Kondition und Technik die gleichen Anforderungen an den Wanderer wie die Nationalen Routen, sind aber deutlich kürzer. Sie vereinen 58 Etappen auf ca. 980 Kilometern und sind zweistellig nummeriert. Daneben gibt es noch unzählige lokale Touren die von den einzelnen Orten in Graubünden angeboten werden. Die Wege der einzelnen Etappen sind von leicht und mit dem Kinderwagen bzw. dem Rollstuhl befahrbar, bis schwierig, also wandern über Stock und Stein, ausgelegt. Zusätzlich zu den Routenschildern finden Sie auf den Wanderwegen Beschilderungen, die Ihnen die Beschaffenheit des Weges anzeigen.

Panoramaweg Parsenn

Mit einer Länge von 10,15 Kilometern ist der Panoramaweg ein schöner Höhenwanderweg, auf dem auch Biken erlaubt ist. Der Weg erstreckt sich von Klosters, Gotschnagrat zur Parsennhütte, weiter zum Totalp-Hang, ins Meierhofer Tälli, an der Schutzhütte vorbei zur Mittelstation Höhenweg.
Sie sollten ab der Bergstation Gotschnagrat den Wegweisern „Parsennhütte“ folgen, aber die seitlichen Abzweigungen ignorieren. Wenn sich der Panoramaweg dann abwärts lenkt, gibt der den Blick auf den Davosersee und die bergige Landschaft von Davos frei. Nach ungefähr zehn Minuten teilt sich der Weg und wer nicht trittsicher genug ist, der bleibt besser auf dem breiten Weg und kann von dort auch zur Hütte gelangen. Wenn Sie auf dem Panoramaweg bleiben, erwartet Sie ein teilweise steiniger von Kühen lädierter Wanderweg der Sie zum Restaurant Parsennhütte führt.
Auf der weiteren Wanderung folgen Sie erstmal dem breiteren Weg bergauf, bis Sie die Brücke erreichen. Dort leitet Sie der Weg scharf links und leicht ansteigend um den Totalp-Hang herum. Das Geröll und die Felsen auf diesem Hang hat die verschiedensten Farben und es sieht beinahe so aus, als würde hier nichts wachsen, doch zwischendrin kann man wunderschöne Bergblumen entdecken. Anschließend geht es abwärts ins Meierhofer Tälli. Dort angekommen werden Sie das Gefühl haben in einer Mondlandschaft zu stehen. Von hier aus können Sie nach Davos zum See absteigen oder aber den Panoramaweg weiterwandern Richtung Station Höhenweg. Weiter führt Sie der Weg ins Dorftälli, von dort ist bereits die Parsennbahn-Standseilbahn zu sehen. Der nächste Wegweiser zeigt Ihnen die Richtung zur Mittelstation Höhenweg.
Von der Talstation der Parsennbahn geht ein Fussweg zum Bahnhof Davos, von dem aus Sie bequem weitere Orte erreichen können.

Val Mora
Die Route: Ofenpass-Jufplaun-Alp Mora-La Streta-Döss Radond-Tschuccai-Sta Maria

Hinter dem Kiosk oder am Wegweiser auf der Passhöhe beginnen markierte Wege zur Alp Mora, die sich kurze Zeit später treffen. Auf diesem ausgebauten Weg können Sie gut gesichert steil bergauf gehen. Wandern Sie den Hinweisen entsprechend Richtung Alp Mora weiter. Einige Zeit später müssen Sie einen wilden Bach überqueren, doch danach erwartet Sie ein gemütlicher Hangweg. Dem folgen Sie ungefähr 15 Minuten lang bis zur Abzweigung bei Punkt 2297. Folgen Sie hier nun dem oberen Weg, der entlang der Höhenkurve um den Berg herumführt. Danach erreichen Sie die Hochfläche von Jufplaun. Ein anstrengender Abstieg erfordert nun Ihre Aufmerksamkeit, denn der Weg führt Sie auf rutschigen Geröllwegen nach Val Mora. Dieses Tal durchwandern Sie auf einem breiten Kiesweg bis nach La Streta. Ein Hochmoor erwartet den interessierten Wanderer dort und wenn Sie noch einmal alle Kräfte zusammen nehmen erreichen Sie nach einem kurzen Aufstieg das Gebiet Döss Radond.
Von dort haben Sie die Möglichkeit auf der breiten Kiesstraße ins Tal hinunter zu steigen oder auf gut markierten Abkürzungen. Bei Tschuccai gabelt sich der Weg, wenn Sie dem rechten Weg folgen, kommen Sie die Forststraße entlang und treffen auf die Hauptstraße. An der Bushaltestelle Sta. Maria Scoula können Sie das Postauto besteigen und die Heimreise antreten.


Globiweg

Speziell für Kinder ist der Globiweg entwickelt. Auf diesem Weg können Kinder Spaß am Lernen erfahren. Auf sieben Kilometern wird die ganze Familie der Natur näher gebracht. Mit 14 Rätsel-, Lern- und Spieltafeln lässt sich so die Vielfalt der Natur in der Lenzerheide, den Kindern näher bringen. Bei den Hotels Schweizer Hof und Valbella Inn und den Infobüros Valbella sowie Lenzerheide können kostenlos Rucksäcke bezogen werden. Inhalte der Rucksäcke sind Materialien für das Globi Quiz, was die Wanderung noch spannender macht. Einzig eine Depotgebühr in Höhe von 50,00 Schweizer Franken ist zu entrichten, die Sie bei Rückgabe der Rucksäcke erstattet bekommen. Dieser Wanderweg kann Tal-oder Bergwärts begangen werden und ist zum Teil auch mit Kinderwagen zu befahren. Zusätzlich zu den Wanderungen bietet der Globiweg ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm für Kinder von 6 – 14 Jahren in den Sommer- und Herbstferien.


Heidipfad

Mit der Gondelbahn können Sie ab Bad Ragaz bis zur Bergstation Pardiel gelangen. Ein gut ausgebauter Weg erleichtert Rollstuhlfahrern und Familien mit Kinderwagen den Aufstieg zur Alp Schwarzbühl. In 30 Minuten Fußmarsch können Sie auf der Alp sein.
Zusätzlich können Sie den ganzen Weg zur Alp Schwarzbühl hochlaufen. Unterwegs erzählen bunte Holztafeln in Bildern die Geschichte von Heidi. Bei der Bergstation Furt erwartet Sie ein Spielplatz mit tollen Spielgeräten. Außerdem laden Feuerstellen zum Grillen und bequeme Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein, während die Kinder sich austoben.

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