Der Handelsweg- auf dem Weg ins Nachbarland
Die Route beginnt in Osnabrück und führt zunächst durch das hügelige Osnabrücker und Tecklenburger Land. Das Tecklenburger Land ist eine Region Westfalens und besteht zum größten Teil aus dem Niedersächsischen Bergland (Teutoburger Land). Weiter führt der Weg durch das flache Münster- und Emsland. Abwärts führt der Weg in die Grafschaft Bentheim. Die historische Grafschaft im heutigen Bad Bentheim wurde im Jahr 1116 erstmals urkundlich erwähnt. Wanderfreunde erwarten viele Sehenswürdigkeiten in Bad Bentheim. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zur „Dinkel“- Niederung an der niederländischen Grenze. Die Dinkel ist ein 89 Kilometer langer Zufluss der von Deutschland in die Niederlande und schließlich wieder in Deutschland fließt.
Nach dem erreichen der Grenze und einem wunderschönen Ausblick auf die landschaftliche Schönheit führt der Weg weiter in das Nachbarland. Dort begibt man sich zunächst auf dem Weg der landschaftlichen Kulisse der Region Twente und das Landgut Twickel. Twente ist die östlichste Region der Niederlande und lockt mit seinen historischen Hintergrund auf einen kleinen Zwischenstopp ein. Entlang des Flusses „Regge“ führt die Route weiter zum „Sallandse Heuvelrug“, einem Naturpark, zur Hansestadt Deventer an der Ijssel. Die historische Stadt Deventer lädt ebenfalls auf eine kleine Rast ein und verspricht mit seinen Sehenswürdigkeiten (Stadtwaage; Lebuinuskirche) ein schönes Ambiente. Sie sind am Ziel! Dennoch sollte man sich bei dieser Route nicht ganz auf die Markierungen verlassen. Denn die Route verknüpft zwei historische Wanderwege (Töddenweg/ Marskramerpad) und ist deshalb nicht einheitlich markiert. Auf der niederländischen Seite folgt man dem internationalen weiß- roten Grundzeichen. Ein kleiner Tipp: es könnte bei Regen ab und an sehr matschig werden.
Attraktive Landschaften mit kulturellen Einflüssen
Der „Ahornweg“ ist ein weitere interessante Wanderroute. Die 95 Kilometer lange Strecke führt über eine bergige Landschaft durch das südliche Osnabrücker Land um den Erholungsort Bad Iburg. Die markierte Strecke durchquert zahlreiche attraktive Regionen mit kulturellen Einflüssen. Die Route, die aus der Vogelperspektive an eine acht erinnert, startet in Bad Iburg. Die Stadt im Südwesten des Landkreises Osnabrück ist ein staatlich anerkanntes Kneipp- Heilbad. Nach rund 14 Kilometern erlangt man Hagen am Teutoburger Wald. Das bis zu 446 m hohe Mittelgebirgszug in Niedersachsen besticht mit landschaftlichen Highlights. Nach ca. 21 Kilometern erreicht man erneut Bad Iburg und von dort aus geht der Weg 19 Kilometer weiter nach Wellingholzhausen, dem 4.800 Einwohner Ort. Den Namen verdankt die Wanderroute den zahlreichen Ahornbaumarten. Nach dem erreichen von Wellingholzhausen, dem Stadtteil der Stadt Melle, geht es weiter nach Bad Rothenfelde. Der Ort, der besonders bekannt ist für seine Heilbäder, führt schließlich nach 20 Kilometern zum Ende der Route nach Bad Iburg. Der Wanderweg beinhaltet rund 830 Meter Anstiege und 830 Meter Abstiege und garantiert somit auf fünf abwechslungsreichen Etappen für viel Spaß.
Freudenthalweg- Von der Hansestadt in die große Waldlandschaft
Der „Freudenthalweg“ ist rund 86 Kilometer lang und startet in Hansestadt und führt in den Süden in die Lüneburger Heide. Der Start der sechs Etappen Route, bietet schon einiges Sehenswürdigkeiten z. B die zahlreichen Opern- und Konzerthäuser. Die bereits 1928 geplante Route führt durch interessante Landschaften und nur selten über asphaltierte Wege. Ferner geht es über Lohberge nach Wilsede. Der Wilseder Berg kann problemlos bestiegen werden. Weiter führt der Weg nach Schneverdingen. Der Ort ist ein bekannter Ausgangspunkt für den Fremdenverkehr zum NaturparkLüneburger Heide. Der Heidegarten in Höpen ist nur eine von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Von dort aus führt der Weg nach Soltau. Die niedersächsische Mittelstadt in der Lüneburger Heide liegt Zentral zwischen Bremen, Hamburg und Hannover und ist nach rund 20 Kilometern erreicht. Die Lüneburger Heide ist eine große Waldlanschaft und benannt nach der Stadt Lüneburg.In Lüneburg gibt es noch weiträumige Heideflächen und gilt als historische Kulturlandschaft. Die unter Naturschutz stehende Landschaft steht ebenfalls für erlebnisreiche Wanderungen.Sie sind am Ziel angekommen!
Streckenverlauf:
Hamburg-Appelbüttel- Klecken (12km) Klecken- Holm-Seppensen (14km) Holm-Seppensen- Handeloh (8km) Handeloh- Wilsede (14km) Wilsede- Schneverdingen (18km) Schneverdingen- Soltau (20km)







