Die Wanderwege sind sehr gut ausgeschildert. Die Wanderrouten sind in drei Kategorien (leicht, mittel und schwer) unterteilt, damit jeder die richtige Tour für seine körperliche Ausdauer finden kann. Die Höhenausdehnung der Wanderwege reicht von 429 m bis 1439 m ü.M. Es werden auch geführte Wanderungen angeboten, um die Gegend der Westschweiz besser kennen zu lernen.
Wanderungen in Neuchâtel - Wunderschön und für jeden geeignet!
Eine der schönsten Wanderrouten im Kanton Neuenburg führt durch das Naturschutzgebiet Creux du Van. Hierbei handelt es sich um einen Felsenkessel, von 160 Metern Tiefe und einer Länge von ungefähr 1,4 Kilometern. Dieser Kessel ist durch Gletschererosion entstanden und diese beeindruckende Felsenformation ist sowohl geologisch als auch optisch spektakulär und interessant. Der Ausgangspunkt dieser Tagestour ist der Bahnhof von Noiraigue. Die Ortschaft hat ihren Namen, der soviel wie „schwarzes Wasser“ bedeutet, dem kleinen Wildbach zu verdanken, der nur 700 Meter nach seiner Quelle in die Areuse führt. Diese Quelle erreicht man nach einem fünfminütigen Fussmarsch, danach geht es sanft bergauf Richtung Soliat. In dem Misch- und Fichtenwald, den man durchquert, kann man eventuell Hirsche oder Steinböcke beobachten. Wenn man den Bergkamm erreicht hat, wird man belohnt. Mit einer sagenhaften Aussicht auf die Felsarena Creux du Van. Am Soliat, dem höchsten Punkt dieser Wanderung, hat man mehrere Möglichkeiten, die Wanderung fortzusetzen. Empfehlenswert ist die Route über den Bauernhof Ferme Robert, von wo aus man noch zwanzig Minuten bis zum Bahnhof Noiraigue braucht.
Für Weinliebhaber ein Geheimtipp!
Ein Ausflug in die vom Weinbau geprägten Dörfer ist ebenfalls sehr interessant und kurzweilig. Von Neuchâtel aus erreicht man die Orte Coromdrèche, Auvernier oder Hauterive sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese sind gute Ausgangspunkte für Wanderungen durch die Weinberge, die ein dichtes Netz von gut ausgebauten Wegen durchzieht. Hier bieten sich einige Gelegenheiten zur Einkehr bei Winzern, bei denen man auch die feinen Weine kosten kann. Der Oeil de Perdrix ist die Besonderheit der Region. Man bekommt diese Weine außerhalb der Schweiz kaum, da sie nur in sehr geringer Menge produziert werden. Neben den feinen Tröpfchen ist natürlich auch die idyllische und schöne Landschaft zu erwähnen. Abwechslungsreich ist der Blick, der sich einem bietet Weinberge, Wälder, Dörfer und immer wieder der See, umgeben vom Voralpenland und den Gipfeln der Alpen.
Schnell mal die Füße vertreten!
Ein sehr netter und gemütlicher Spaziergang ist der Weg von Cormondrèche nach Auvernier. Ohne Rast und Pause ist man zwar nur eine halbe Stunde unterwegs, aber es ist ein wunderschöner lohnenswerter Weg, der Sie zunächst durch den alten Dorfkern führt, wo man im Winzerkeller Cave du Prieuré einen feinen Tropfen kosten kann. Weiter führt der Weg am Brunnen neben dem Château de Prieuré vorbei an prächtig blühenden Gärten in die Weinberge. Wenn Sie in Auvernier angekommen sind, gelangen Sie auf malerischen Pfaden zum Château d’Auvernier. Man sollte einen Abstecher in den Hafen nicht verpassen und sich die fangfrischen Fischspezialitäten des Seerestaurants nicht entgehen lassen. Und wer einen Tag nutzen möchte zum Entspannen, der kann dies am langen Badestrand von Auvernier.







