Follow OutdoorDe on Twitter Outdoor.de bei Facebook Discover Outdoor

Genussvolles Wandern im Thurgau

Streifzüge durch den Kanton am Bodensee

(13.10.2009) Ganz unter dem Motto „Genussvolles Wandern“ am Bodensee bietet der Kanton Thurgau über 1000 Kilometer an  ausgeschilderten Wanderwegen. Die Vielfalt an wunderschönen Ausblicken auf die Landschaft Thurgaus, verzaubert fast jeden.

Wanderung ins Hudelmoos

Zu den abwechslungsreichen Familienwanderungen gehört die Wanderung ins Hudelmoos. Verschiedene Sehenswürdigkeiten trifft man auf der Strecke, wobei die Natur (Hudelmoos) ein Highlight der Tour ist. Das Hudelmoos, ein Hochmeer, liegt drei Kilometer südlich von Amriswil.
Die Route beginnt am Bahnhof von Amriswil und endet ebenfalls dort. Von dort aus geht es Richtung Stadthaus nach Räuchlisberg und schließlich zum Hudelmoos. Das Hudelmoos gehört zu einer der schönsten Moore der Ostschweiz. Seine Größe an Artenreichtums an Pflanzen und Tieren unterstreicht die Faszination dieser Naturlandschaft. Die 13 Kilometer lange Strecke geht weiter Richtung Spitzerüti nach Obermüli und dann zum Schulmuseum Mühlebach. Seit dem Jahre 2002 befindet sich im alten Schulhaus Mühlebach das einzige Schulmuseum der Schweiz. Von dort aus geht es zum Bodenständerhaus, dem Kleinbauernhaus aus dem Jahr 1538. Ferner geht es nach Hüsli, Oberaach, Büelhof und schließlich von Chraien nach Eisweiher, das Naherholungsgebiet geschätzten Weiher. Besonders im Winter haben Groß und Klein die Möglichkeit mit Schlittschuhen  darauf zu fahren. Letzten Endes geht es zurück zum Start der Route, zum Bahnhof von Amriswil. Empfehlenswert bei dieser Wanderung ist es, gute Schuhe anzuziehen, da es besonders im Hudelmoos sehr nass werden kann.

Entlang einzigartigen Ausblicken

Wer es ein bisschen Länger und anstrengender bevorzugt, für den ist die Wanderung Rebberg genau richtig. Rund 5 Stunden dauert die Tour, die in Frauenfeld beginnt. Am Bahnhof des  Hauptortes, des Schweizer Kantons Thurgau, geht es vom Bahnhof Richtung Osten. Nach einigen Metern passiert man die Unterführung der SBB- Linie und von da geht es am linken Murgufer entlang über die Thurebene zur Röhrerbrücke. Ferner folgt man den Wegweisern nach Kartause Ittingen. Kartause Ittingen, gehört zur Gemeinde Warth und  ist ein ehemaliges Kloster. Heutzutage  ist es ein Schulungs- und Seminarzentrum mit zwei Museen.Weiter geht es Richtung Iselisberg und schließlich Richtung Niederneunforn. Auf dem Weg zwischen den beiden Orten geniesst man einen imposanten Ausblick auf das Thurtal und die fernen Alpen. Danach führt der Weg von Niederneunforn zum Thurdamm, welche man flussaufwärts auf der südlichen Seite Richtung Roherbrücke folgt. Ein kleiner Tipp: Frauenfeld ist durch zahlreiche Postauto- Linien erschlossen und verspricht somit eine bequeme An- und Rückreise.

Von der Höll ins Paradies

Doch wem das noch nicht reicht und es noch länger bevorzugt, der hat die Möglichkeit auf der zwei Tageswanderung von Höll nach Paradies/Rhein sein Können unter Beweis zu stellen.
Die erste Etappe startet in Höll und führt über die thurgauische Staatsdomäne Ottenegg nach Fischingen. Fischingen ist mit rund 2606 Einwohnern eine kleine Gemeinde im Bezirk Münchwilen .Dieser weg über die Gemeinden verspricht ein angenehmes Abwärtswandern auf guten Wanderwegen. Ein Highlight auf dem Weg ist die berühmte Klosterkirche Iddaburg. Der markierte Weg geht weiter Richtung Dussnang. Die politische Gemeinde mit ca. 2600 Einwohnern ist unter anderem bekannt für sein Kurhaus. Auf Rund 595 Metern Höhe geht es schließlich weiter nach Tannegg. Von dort aus steigt man direkt zum Tanneggergrat, ein geschichtlich interessantes Gebiet, dass landschaftlich einiges bietet und mit seinem schmalen Grat eine topographische Seltenheit für den Thurgau ist. Weiter geht es vorbei an Sattellegi, wo man nochmal wunderschöne Ausblicke ins Hörnligebiet genießen kann und letzten Endes auf dem schmalen Pfad Richtung Bichelsee. Die Gemeinde liegt im Hinterthurgau. Der Weg führt weiter über Rätschberg, der dort die Anhöhe erreicht und dann nach Aadorf, einer Gemeinde im Bezirk Frauenfeld. Von dort aus gelangt man über Aawangen zum Kantonhauptort  Frauenfeld. Nach rund 420 Metern aufwärts710 Metern abwärts und rund sieben Stunden, endet in Frauenfeld die erste Etappe. Der Ort bietet in ca. 11 Hotels genügend Schlafmöglichkeiten. Am nächsten Tag und somit auf der zweiten Etappe führt der Weg von Frauenfeld 45 Minuten Richtung Rorerbrücke und überqueren dort die Thur. Der markierte Weg geht weiter in die Höhe Richtung Kartause Ittingen, dem ehemaligen Kloster. Nach einem kurzen Aufenthalt führt die Strecke weiter über Iselisberg nach Nussbaumen, dem Weinbaudorf. Der aussichtsreiche Höhenweg geht weiter nach Stammheim bei einer Höhe von 433m. Von Stammheim geht es weiter nach Diessenhofen. Das Städtchen liegt am am Südufer des Hochrheins. Nach ca. 1 ½ Stunden führt die Route auf schmalen Weg , der sich an den Rhein schmiegt, zum Ziel „Paradies“. Dort befindet sich das bekannte Kloster und das am Rhein gelegene „Gasthaus Paradiesli“, dass besonders wegen seiner Gastfreundschaft sehr beliebt ist.


 

Themenspecial

Outdoor.de Newsletter

Nachname*:
Vorname*:
E-Mail*:

Für Fragen zu Nutzung und Schutz Ihrer Daten klicken Sie bitte hier: Datenschutz