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Vielfalt an Radwegen in Niedersachsen

300 Kilometer Radgenuss

(13.10.2009) Das zweitgrößte deutsche Land, mit seiner Hauptstadt Hannover, bietet Radlern 300 km lange Radrouten. Nach der ADFC Radreiseananlyse (2008) zufolge, nutzen 43,1 % stets das Fahrrad im Urlaub. Niedersachsen bietet eine Vielfalt an Angeboten im Bereich Fahrradfahren. Sei es der „Weserradweg“, der zu den beliebtesten und wahrscheinlich bekanntesten Fernradwege gehört. Zu den kleineren Routen gehöretz. B die bekannte „Grüne Kette“ in Wennigsen. Je nach belieben gibt es Routen entlang Bergen, Seen, Flüssen oder kulturellen Sehenswürdigkeiten. Auch die Mountainbiker kommen in Niedersachsen nicht zu kurz. Beim jährlichen Harzer Mountainbike Cup nehmen zahlreiche Biker an anspruchsvollen Trails und langen Passagen durch Wald und Flur teil.

Leine- Heide- Radweg

Auf Rund 410 km, 1600m bergauf und 1450 m bergab, wird einiges geboten. Die Strecke verbindet die Mittelgebirgslandschaft des Leineberglandes mit der Lüneburger Heide und der Hansestadt Hamburg. Die mittelschwere Route startet an den Leinequellen im thüringischen Eichsfeld. Hügelig geht es weiter durch die Flusslandschaft entlang nennenswerten Städten wie z. B Göttingen, das besonders für seinen studentischen Flair bekannt ist. Ferner geht es über Northeim , Alfeld und Laatzen nach Hannover. Die Hauptstadt des Landes Niedersachsen glänzt mit seinen etlichen Sehenswürdigkeiten. Angefangen bei den Bauwerken der Stadt (Marktkirche, Alte Rathaus,etc.) bis hin zu den Denkmälern (Ernst- August- denkmal,etc.), ein Zwischenstopp in dieser Stadt lohnt sich. Weiter führt die Tour, die durchgehend mit dem Logo „Leine- Heide Radweg“ markiert ist, nach Soltau. Die niedersächsiche Mittelstadt in der Lüneburger Heide ist besonders für den Freizeitpark „Heide- Park“ bekannt. Weiter über Buchholt geht es zum Endpunkt der Route, nach Hamburg.
Auf der gesamten Strecke sind einige Steigungen zu überwinden. Unterschiedlichste Fahrbahnbeläge erwartet die Radler auf diesem Weg. Zwischen Asphalt und Schotter ist der Weg in größeren Abschnitten ungeeignet für Rennräder.

Ostfriesland- das Radfahrparadies

Die Region in Niedersachsen ist bekannt für die gut ausgebauten Radwege, ohne jegliche Steigungen. Die Ostfrieslandtour ist optimal um das typische Ostfriesland zu erkunden. Insgesamt vier Mottotouren werden angeboten: Wasser und Weite; alte und neue Häfen; Gärten und Schlösser und Seeräuber und Häuptlinge.Die gesamte Ostfriesische Halbinsel wird bei den Touren erschlossen  und bietet ausreichend Zeit um Besichtigungsstopps zu machen. Die durchgängige beschilderte  Route bietet kostenlose Reisevorschläge und Serviceangebote. Bei einer Länge zwischen 156 km -183 km dauert die Strecke in etwa vier bis fünf Tage. Die durchgehende flache Strecke ist selbstverständlich mit anderen Mottotouren kombinierbar.

Vorbei an unberührten Mooren und Wäldern-Emsradweg

Eine weitere empfehlenswerte Strecke ist der „Emsradweg“. Die 375 Kilometer lange Strecke ist ein optimales Erlebnis für Familien. Die Route führt entlang ausgebauten Nebenstrecken und Radwege abseits verkehrsreicher Straßen. Die Route beginnt direkt an den Emsquellen zwischen Hövelhof und Schloß- Stukenbrock (Teutoburger Wald). Ferner geht es durch das Paderborner Land  und das Gütersloher Land. Die Gegend gewährt einen wunderschönen Ausblick auf historische Fachwerkhäuser und urwüchsige Landschaften. Weiter geht es durch die Parklandschaft des Münsterlandes mit seinen atemberaubenden Wasserschlössern in die grüne Weite des Emslandes. Auf dem Weg nach Ostfriesland kann man erstmals das Meer erahnen. Schließlich bei Emden mündet die Ems in den Dollart und Nordsee. Somit ist man am Ziel der Tour angelangt.

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