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Radtouren durch Baden-Württemberg

Biken zwischen Schwaben und Bodensee

(05.11.2009) Das Bundesland Baden-Württemberg ist für Radfahrer aufgrund seiner unterschiedlichen Beschaffenheit, vom Flachland bis zum Gebirge und den Waldlandschaften, ein besonderer Ort für Radtouren. In diesem Gebiet, angrenzend zu Frankreich und der Schweiz, können über 60 Radrouten befahren werden, die jede für sich spezielle Attraktionen, Abenteuer und Erholung bieten. Die Längen der Routen variieren dabei von 28 bis über 200 Kilometern.

Familienradtour durch Baden-Württemberg


Der 5-Landkreis-Radweg

Die Radrundtour „5-Landkreis-Radweg“ mit einer Streckenlänge von ca. 55 km beginnt in Wüstenrot und geht durch fünf Landkreise des Schwäbisch-Fränkischen Waldes wieder zurück nach Wüstenrot. Der Start- und Endpunkt ist die „Schwäbische Wald Halle“. Während der Tour werden die Städte Wüstenrot, Prevorst, Sulzbach, Großerlach, Ammertsweiler, Brettach, Maienfels und Neuhütten durchquert. Insgesamt müssen die Radfahrer 3 längere Steigungsstrecken meistern. Ansonsten führt die Tour hauptsächlich durch verkehrsarme Straßen und durch forstwirtschaftlich genutzte Landschaften.

Kurz nach dem Streckenbeginn kann man das Naturdenkmal „Pfaffenklinge“ besichtigen, das früher ein Silberstollen war. Die Strecke verläuft dann talwärts bis zum Haupttal der Lauter und danach geht es steil talaufwärts bis nach Stocksberg. In dieser Gegend sind die Straßen am Wochenende stark befahren, weshalb Vorsicht geboten ist. In der Nähe am Waldrand befinden sich auch ein besonders guter Rastplatz, der „Waldspielplatz Prevorst“ und einige Grillstellen. Bevor man die nächste Raststelle erreicht, muss man ein ganzes Stück durch den waldreichen Hochrücken fahren, wo man die Aussicht nach unten ins Neckarland genießen kann. Danach folgt eine Abfahrt bis nach Murrtal, wo man die Burganlage Reichenberg aus dem 13. Jahrhundert besichtigen kann. Anschließend verläuft die Route weiter über Sulzbach nach Mittlefischbach und wieder steil aufwärts bis zur Kreisstraße, weiter durch Oberfischbach nach Neufürstenhütte. Dann geht es kurz steil abwärts bis zum Rottal. Hier befindet sich eine Schloßmühle, die als Besichtigungsort und als Raststätte genutzt werden kann. Nach der kurzen Fahrt bergab müssen die Radfahrer wieder eine Fahrt bergauf in Angriff nehmen. Es geht dann weiter durch den Wald nach Ammertsweiler. Von hier aus führt es die Fahrer einige Kilometer zum Teil steil aufwärts und zum Teil steil abwärts durch Neuhütten und von dort aus zurück nach Wüstenrot. Die gesamte Strecke ist gut gekennzeichnet, sodass man sich anhand der Schilder gut zurecht findet.

Radeln durchs Albtal

Die Streckentour „Albtal“ geht über 45 km durch das Albtal zwischen Bad Herrenalb und Ettlingen. Die Radtour beginnt in der Reutlinger Alb. Durchquert werden während der Fahrt die Städte Reutlingen, Tübingen, Rottenburg, Hechingen, Burladingen und Engstingen. Zunächst erfolgt eine längere Abfahrt. Weiter geht es dann nach Kirchentellinsfurt, wo man am Rand des Neckars oder an einem Baggersee rasten kann. Danach muss man über Hirschau und Rottenburg bis nach Hechingen fahren. Anschließend führt der Weg wieder bergauf nach Burladingen und durch einige kleinere Städte wieder zurück nach Engstingen. Besichtigungsmöglichkeiten auf dieser Strecke gibt es zahlreiche, wie zum Beispiel das Schloss Lichtenstein bei Reutlingen, die Universität in Tübingen und die Burg Hohenzollern in Hechingen. Zudem kann man das Heimatmuseum oder das Städtische Kunstmuseum in Spendhaus besuchen. Neben diesen historischen Erkundungsmöglichkeiten kann man lange Streckenstücke mit naturbelassenen Gegenden mit Flüssen, Wiesen und forstwirtschaftlichen Landschaften genießen. Besonders achtsam sollten die Radfahrer in Tübingen sein, wo sie auf etliche andere Fahrradfahrer treffen werden. Die Universität ist nämlich als Fahrradstadt bekannt.

Donauschingen-Freiburg

Die Radstrecke „Donauschingen-Freiburg“ ist 70 km lang und hauptsächlich geht es dort bergabwärts. Der Startpunkt der Strecke ist der Bahnhof in Donauschingen und der Endpunkt Freiburg. Besichtigen und rasten können die Radfahrer gleich nach einer kurzen Strecke in dem Fürstenbergpark in Donauschingen. Danach geht es weiter nach Hüfingen und Bäunlingen. Im weiteren Verlauf führt die Route entlang den Radwegweisungen nach Waldhausen, wo die Radfahrer ein ganzes Stück bergauf fahren müssen, was sie weniger sehen als in ihren Beinen spüren werden. Nach dieser anstrengenden Fahrt können sich die Fahrer aber wieder während der weiteren Fahrt durch einen Waldstück bis an den Kirnbergsee, einer weiteren Raststätte auf der Strecke, erholen und am See eine Pause machen. Vom See aus führt dann ein langer Weg in Richtung Neustadt, wo man ein Stück talabwärts fahren muss und dann den Weg nach Bruckbach und Thurner aufschlägt. Hier geht es dann steil aufwärts weiter, danach durch ein Waldstück und über die B 500 zur Straße nach Bubenbach bergab. Am Ende fahren die Radfahrer noch durch den Ort Burg-Birkenhof weiter bis nach Freiburg, wo das Ziel erreicht wird. Beachtet müssen die Radfahrer, dass während der Fahrt mehrmals Bahngleise überquert werden müssen. Einige Straßen werden sehr wenig befahren und man befindet sich dort alleine.

Mountainbiker in der Naturlandschaft Baden-Württembergs


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