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Radeln in Mecklenburg-Vorpommern

Fahrspaß garantiert!

(13.10.2009) Mecklenburg- Vorpommern gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen der Radfahrer vor Bayern und dem Münsterland (nach Angaben des Deutschen Fahrrad- Clubs (ADFC). Die Zahlen der Fahrradbegeisterten ist enorm. Im Jahre 2003 zählte man in etwa 3 Millionen Radler in Mecklenburg- Vorpommern. Der Ausbau und die Gestaltung der Radwege hat einen hohen Stellenwert in der beliebten Radregion. Mit einer Investition von über 100 Millionen Euro in den letzten zehn Jahren, konnten ca. 3000 Kilometer Radwege neu- oder ausgebaut und beschildert werden.

Von der Hansestadt bis zum Tor zur Insel Usedom

Im Jahre 1999 war das Eröffnungsjahr für den beliebten „Mecklenburgischer Seen- Radweg“. Die Strecke startet in Lüneburg (niedersächsische Grenze), über Waren (Müritz), durch die Seenplatte, bis zur Insel Usedom. Die in etwa 607 Kilometer lange Strecke bietet eine landschaftlich beeindruckende Vielfalt wie z. B die Seenplatte und die Ostseeküste. Die Route, startet in Lüneburg und folgt über eine Fährpassage über die Elbe. Dabei haben die Radler eine wunderbare Panoramaaussicht über das Flusstal. Weitere grandiose Aussichten sind gewährleistet. Die Festungsanlage Dömitz an der Mündung der Müritz- Elde- Wasserstraße gilt als die schönste Aussicht unter den Insidern. Nach einem kurzen Besuch zu den Binnendünnen bei Klein Schmölen folgt die „Griese Gegend“ mit seinen geheimnisvollen Torfmooren und dem Schloß Ludwigslust. Weiter geht es zum nächsten Ziel „Parchim am Wockersee“. Der Bilderbuchort ladet Radler auf einen Zwischenstopp ein. Die nächste Etappe „Lübz“  ist bekannt für sein würziges Bierchen und ist ein beliebter Stopp auf der Route. Weiter führt die Fahrt zum Luftkurort Plau, die über eine der schönsten Stieleichenalleen Mecklenburgs erreicht wird.Vorbei am Westufer des Plauer Sees geht es weiter nach Bad Stuer. Eine weiteres Highlight der Tour ist der darauf folgende Weg bis zur Müritz. Man durchradelt eine eindrucksvolle Hügellandschaft und hat dann die Möglichkeit im Müritzer Nationalpark wildromantische Wälder und die dazu gehörigen geheimnisvollen Moore zu erforschen. Zwischen Müritz und Kölpinsee lädt das Neorenaissance- Schloss Klink auf einen Besuch ein. Weiter führt die Tour von Neubrandenburg nach Ueckermünde und dann nach Anklam. Die Geburtsstadt des Flugpioniers Otto Liienthal ist ebenfalls eine Reise wert. Von da aus geht es weiter über die imposante  Zecheriner Klappbrücke. Man erreicht die Sonneninsel Usedom, die ein atemberaubendes Panorama  über die Pommersche Bucht und das malerische Hinterland verspricht. Schließlich endet die Tour in Wolgast. Die Stadt, die auch als „Tor zur Insel Usedom“ bezeichnet wird.

Idyllische Natureinblicke mit internationalen Flair


Eine weitere erlebnisreiche Tour ist die Berlin- Kopenhagen Strecke. Die beliebte Route, die erst vor vier Jahren ihre Eröffnung feierte, ist 630 Kilometer lang und verspricht auf ihrem Weg idyllische Natureinblicke. Die internationale Tour durchquert die deutsche und die dänische Hauptstadt und ist für Jung und Alt ein besonderes Erlebnis. Ob mit dem Rennrad oder dem Trekkingrad, die Strecke bietet jedem etwas. Unterwegs durch die sehenswerte Gegenden  Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern und Süddänemark erleben Radler Naturlandschaften und historische, als auch kulturelle Sehenswürdigkeiten. Die erste Etappe startet in Henningsdorf und führt nach Oranienburg. Die 28 Kilometer lange Strecke ist gekennzeichnet mit dem Logo des Radfernwegs, jedoch ist dieses Logo nur in Deutschland an der Strecke zu finden. Die zweite Etappe führt weiter nach Zehdenick. Die Kleinstadt in Brandenburg liegt ca. 60 Kilometer nördlich von Berlin und verspricht wunderschöne Sehenswürdigkeiten. Sei es das Heimatmuseum in Kappe oder die diversen geschichtlichen Denkmäler. Von da aus geht es 39 Kilometer weiter nach Fürstenberg an der Havel. Die Stadt ist besonders für das barocke Schloss Fürstenberg bekannt, das zwischen 1741 und 1752 als Witwensitz für eine mecklenburgische Herzogin errichtet worden ist. Dann folgt die vierte Etappe nach Fürstenberg an der Havel- Wesenberg und schließlich die fünfte Etappe nach Waren (Müritz). Der Luftkurort in Mecklenburg- Vorpommern bietet neben den verschiedenen Naturparks regelmäßige Veranstaltungen wie z. B die Müritz- Sail.Von Mwaren (Müritz) geht es 63 Kilometer weiter zur sechsten Etappe Güstrow. Von Güstrow folgt die Route weiter nach Rostock. Rostock ist die letzte Etappe in Deutschland, denn dann folgt der Weg in das 835 kleine Dorf Gedser in Dänemark. Der Ort liegt auf der Insel Falster. Des weiteren ist Gedser ein wichtiger Fährhafen für den Verkehr zwischen Deutschland und Skandinavien. Der nationale gut ausgeschilderte Radweg Nr.7 durchquert mehrere kleinere Orte. Nach ca.25 Kilometern folgt dann die neunte Etappe der Radtour in Nykøbing F. Die Hafenstadt. Der Ort glänzt nicht nur mit seinen alten Fachwerkhäusern aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Die Klosterkirken sind ebenfalls einen Besuch wert. Nach Rund 60 Kilometern geht es nach Stege/Møn (Etappe 10). Stege ist der Hauptort der Insel Møn  und hat ca. 3.973 Einwohner. Es folgt schließlich eine 32 Kilometer lange Strecke nach Rødvig/Stevns – Køge. Der Regionale nicht ausgeschilderte Radweg Nr. 28 ist die vorletzte Etappe der Tour. Von da aus führt die Route zum Ziel. Die letzte Etappe ist in etwa 70 Kilometer lang und verlangt noch mal die letzten Kräfte. Der nationale ausgeschilderte Radweg Nr.9 führt letzten Endes nach Koopenhagen. Die Hauptstadt von Dänemark bietet wunderschöne Sehenswürdigkeiten wie z. B das Königliche Theater. Die diversen Restaurants und Bars in Kopenhagen sind ein nette Möglichkeit die Tour ausklinken zu lassen.

Tourenplanung leicht gemacht

Mecklenburg- Vorpommern bietet etliche Radwege. Je nach belieben kann man zwischen kurzen Touren und langen Strecken (bis zu 650 km) wählen. Fast jede Tour bietet Reiseangebote und Hotels an. Ebenfalls glänzt Mecklenburg- Vorpommern mit seinen digitalen Karten. Die GPS und Radtourenplanung richtet sich an alle Radler und Outdoorfans. Topografische Detailkarten vereinfachen die Tourenplanung.


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