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Per Pedales in den Nationalpark Eifel

Wildnis als Prinzip

(19.10.2009 / Dr. Tobias Bach) „Natur Natur sein lassen“ lautet das Motto im Nationalpark Eifel. Aber die Natur braucht Zeit, um wieder natürlich zu werden in Deutschlands jüngstem Nationalpark. In Würde umgestürzte alte Bäume werden eben nicht weggeräumt, sondern in den ewigen Kreislauf des Lebens aufgenommen, sichtbar an Pilzen, Moosen und allem, was so kreucht und fleucht bis zum „Eifeltiger“, dem Luchs. Lange genug ist der Mensch als Kontrollfreak in der Natur aufgetreten – hier kann er kommen und Wildnis als Prinzip bestaunen. Dies wirkt besonders, wenn wir uns entschleunigen – deshalb schlägt outdoor.de vor, die Flurbereinigung schrittweise hinter sich zu lassen:

Mit dem Zug kann man sowohl von Aachen – Region Dreiländereck als auch vom Rheinland nach Düren fahren. Der Regionalexpress hat ein geräumiges Fahrradabteil. Fällt der Groschen? In Düren  beginnt der wunderbare Rur-Radweg, der stets am Flussufer, fast unmerklich steigend der Rur folgt. Vorbei an der Talsperre Obermaubach und an den spektakulären Sandsteinfelsen des oberen Rurtals erreichen wir den Nationalpark. Bis Nideggen, mit seiner mächtigen Burg vom Rurtal aus unverkennbar, sind es ca. 1,5 Stunden gemütlichen Radelns – vorausgesetzt, man nimmt nicht gerade jedes der gastronomischen Angebote am Wegesrand wahr! Die letzten Serpentinen hinauf nach Nideggen sind anstrengend. Doch in der ansprechenden Fußgängerzone gibt es alles, was der Gaumen begehrt. Zudem kann man hier eines der 5 Nationalparktore anfahren. Dies sind Orte, von denen sich der Park am besten erschließen lässt – mit Ausstellungen, Exkursionen und allerlei Infomaterial. Alles, was man zur Tourenplanung braucht findet sich auf www.nationalpark-eifel.de.

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