Im Fichtelgebirge können Mountainbiker zwischen vier unterschiedliche nTouren wählen. Die Outdoorstrecken „großer Waldstein“, „Schneeberg“, „Kösseine“ und „Steinwald“ gehen über eine Distanz von 31-67km. 500 bis 1900 Höhenmeter müssen dabei überwunden werden.
Das dritte Mountainbike - Refugium ist der Frankenwald. Die 7 Touren im Steinbachtal, Schwarzenbach am Wald, Rennsteig und im Rodach-Tal haben teilweise einen hohen Schwierigkeitsgrad. Hier sind auf Entfernungen von 45 bis 56km Höhendifferenzen von bis zu 1700m zu überwinden. Die Touren im Frankenwald sind für die sportlich ambitionierten Mountainbikers konzipiert, bei denen nicht nur konditionelle Gesichtspunkte dominieren, sondern auch ein gutes Verhältnis für die Beziehung zu Flora und Fauna besteht. Dieses Ambiente zeigt auch eine Strecke zwischen Pegnitz und Pottenstein.
Mountainbike - Route Pegnitz Pottenstein
Die Pegnitzquelle ist auf der 37km langen Rundtour der Startpunkt. Nach einem gemütlichen Beginn auf Asphalt geht es hinauf zur Schlossbergfestwiese. Der erste Single - Trail ist 5km lang und führt durch einen Mischwald im welligen Gelände zum Hollenberg. Eine kurze Tragepassage bringt die Teilnehmer nach der möglichen Besichtigung der Zwergenhöhle zur Ruine Hollenberg. Die Aussicht ist hier lohnenswert und deshalb ist ein kurzer Halt erlaubt. Nach der Passage durch einen schmalen Felsspalt sorgen ein Landgasthof für die Stillung des kleinen Hungers und die Befeuchtung von trockenen Kehlen. Körperlich gestärkt geht es jetzt auf festem Walboden in eine Abfahrt hinein die unten an einem Forstweg endet. Nach einem Steilstück liegt ein paar Meter rechts vom Weg die verfallene Pirkenreuther Kapelle. Die nächste Abfahrt ist mit mehreren versteckten Wurzeln gespickt. Beim folgenden Anstieg sind diese auch deutlich zu sehen und zu spüren. Cool down geht es weiter auf einem Panoramaweg zwischen Elbersberg und der Burg Pottenstein. Der Weg trägt seinen Namen zurecht und ihn sollte jeder nutzen. Auf Asphalt geht es an der Burg steil bergab. Jetzt zeigt die Stadt Pottenstein neben ihrer reizvollen Landschaft eine Reihe von Erholungseinrichtungen und Sehenswürdigkeiten. Unbedingt besichtigt werden sollte der mittelalterliche Stadtkern. Nach dem Stopp in Pottenstein führen die nächsten 4km durch das Obere Püttlachtal. Das Flusstal ist eines der letzten autofreien Gebiete in der Fränkischen Schweiz. Der kurze anspruchsvolle Anstieg ist im unteren Teil felsig und wurzelig und wird nach oben hin flacher. Es folgt eine ruhigere Phase mit der nächsten Abfahrt, die nach kurzer Fahrt in eine schmale Felsrinne mündet. Eine gute Gelegenheit zur Rast. Nach der Schotterauffahrt wird Brotzeit im Landgasthof gemacht. Das selbst gebackene Holzofenbrot hat alle Teilnehmer gut gestärkt, bevor es hoch nach Körbeldorf geht. Auf der Anhöhe erscheint der Aussichtsturm auf dem „kleinen Kulm.“ Am höchsten Punkt der Mountainbiketour kann man eine weitere kurze Rast empfehlen. Im Westen erkennt man die Höhenzüge der Fränkischen Schweiz. Schweifen die Blicke weiter nach Norden, zeigen der Schneeberg und der Ochsenkopf im Fichtelgebirge ihr eindrucksvolles Panorama. Zwei schöne Abfahrten sind die Wege nach Büchenbach. Der Ort bietet Möglichkeiten zur Einnahme einer leckeren Brotzeit mit selbst gebrautem Bier. Der Imkerlehrpfad in Kaltenthal ist ein Rundweg und führt an mehreren Fischweihern vorbei zur vorletzten Etappe nach Buchenau. Nach dem letzten Beweis der Fahrtechnik ist der Ausgangspunkt die Pegnitzquelle wieder erreicht.
Wertvolle Tipps zur Tour
Die Strecke ist gut beschildert und bringt auch bei der Erstbefahrung viel Sicherheit bei der Orientierung. Sie hat einen technisch anspruchsvollen Charakter und bietet zur richtigen Zeit immer wieder Möglichkeiten zum Verweilen an schönen Plätzen. Aufgrund des positiven Eindrucks wurden weitere Kurse in dem Länderdreieck auf die Liste der Outdoorreisen gesetzt.







