Vor dem Duschen soll man Schwitzen
Im Einzugsbereich der Hütte (gelegen auf 2.120m Seehöhe) gibt es Wander- und Hochtourenziele, mit denen sich ohne weiteres eine abwechslungsreiche Tourenwoche füllen lässt.
Prominente Wanderungen sind die Nauderer Hennessiegelspitze (3.045m) oder der Wildnörderer (2.913m). Achtung: in dieser Höhe ist auch im Hochsommer noch mit Schneefeldern zu rechnen. Viel Wasser im Urgestein (Granit) und eine reiche Fauna (gigantische Alpenrosenmatten) runden den Genuss ab. Mit dem Glockturm (3.353m) als herausfordernder kombinierter Tour werden auch ambitionierte Bergsteiger angesprochen: Erst Wandern, dann angeseilt über den Riffljochgletscher (der im Hochsommer oft aper ist, also bitte die Steigeisen nicht vergessen!) und schließlich in leichter Kletterei (II) auf den exponierten Gipfel, der ganz nebenbei auch einer der besten Aussichtsberge der Ostalpen ist.
Einsame Skitouren
Trifft man im Sommer schon kaum Wanderer, ist es im Winter richtig einsam: Es locken zahllose Skitourenziele. Der Winterraum des Hohenzollernhaus ist bestens ausgestattet, der Zustieg durchs Radurschltal allerdings ebenso lang wie im Sommer und dazu häufig lawinengefährlich. Oft wird das Hohenzollernhaus daher im Winter von oben, z.B. aus dem südtiroler Langtauferertal, angegangen.
Schmuckstück Zirbelgarten
O.k. Wir hatten eine schöne Tour, wir haben draußen warm geduscht. Erst mit einem Weizenbier im Zirbelgarten und der außergewöhnlich aromatischen Tiroler Hausmannskost, serviert von Familie Spiss, wird der Tag richtig rund. Spätestens jetzt denkt man als Outdoor.de Schreiber: „Oh Mann, über diesen Magic Place muss ich unbedingt einen Artikel schreiben…“
Bildnachweis: Tourismusverband Tiroler Oberland (Vielen Dank!)







