Nach jeder Kurve der Straße an der Fildrich (ein seitlicher Zufluss der Simme) zeigen sich neue Möglichkeiten für Outdoor-Urlauber. Auch wenn diese Touren in zahllosen Skitourenführern stehen, schlägt das Entdeckerherz höher und man beginnt von Erstbefahrungen zu träumen. Doch ein paar weiße Hänge machen noch kein Gesamtkunstwerk, das Diemtigtal kann viel mehr.
Touren für jede Lawinenlage
Bleiben wir noch bei den Skitouren. Es ist nicht nur die hohe Zahl, sondern die Spannweite von ganz flach bis ganz steil. Das erfreut nicht nur den Anfänger oder die Freundin des Anfängers, sondern auch den erfahrenen Skibergsteiger, weil er beim Buchen schon weiß, das er auch bei angespannter Lawinensituation immer machbare Touren vorfindet. Selbst bei Gefahrenstufe 4, wo man in vielen Regionen froh sein kann wenn einem nicht das Dach auf den Kopf fällt, gibt es hier noch Möglichkeiten (z.B. in der Region um den Abendberg). Aber auch schwere Skitouren (Schweizer Skala S) sind ausreichend im Angebot. Wenn der Schnee bis ins Tal hinunter reicht, was im Hochwinter häufig der Fall ist, sind für Outdoor-Urlauber auch zahlreiche richtig lange Touren (bis 1700 Höhenmeter) dabei, was wiederum eine besondere Zielgruppe anspricht: Die der hageren „aufstiegsorientierten“ Skitourengeher.
Wierihornbahn & Co
Das Beste zum Schluss
Familienfreundlich – welches Skigebiet schreibt sich das nicht gern auf die Fahnen. Doch was heißt das? Am Wiriehorn gibt es eine Familienkarte, wo nur ein Erwachsener zahlt, weil der andere gerade bei den Kleinkindern ist. Übertragbarkeit von Karten, das geht nur in wenigen Skigebieten. Und das ist wirklich familienfreundlich.







