Durbuy ist malerisch im Tal der Ourthe gelegen, von Westdeutschland gut erreichbar über die Autobahn Aachen-Lüttich. Zum Hauptort gehören noch eine Reihe umliegender Gemeinden, die alle eines gemeinsam haben: Die alte Bausubstanz wurde erhalten, nicht nur bei einzelnen Häusern, sondern im gesamten Ortsbild. Die Landschaft ist von Hügeln geprägt, wo sich Mischwald und Weiden abwechseln. Die natürlichen mäandernden Flussläufen und Bäche der Region sind –Kletterers Glück- oft von Kalkfelsen gesäumt. All dies macht den Charme von Durbuy aus.
Kunsthandwerk in engen Gassen
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Durbuy ist klein genug, um das Bild einer geschlossenen, gewachsenen Ortschaft zu vermitteln. „Dorf“ darf man ja zur kleinsten Stadt Belgiens nicht sagen! Aber eben auch groß genug, um in den verwinkelten Gassen zu schlendern. Man ist nicht gleich durch, man entdeckt auch beim wiederholten Flanieren hier noch einen kleinen Lampenladen und dort noch ein schönes Weinlokal.
Zum Logieren gibt es alle Kategorien. Für Radwanderer und Kajakfahrer empfiehlt sich besonders der gepflegte Campingplatz direkt an der Ourthe, ca. 1 km flussabwärts vom Chateau.
Geschnittene Skulpturen
Am Rande von Durbuy findet sich mit dem Parc des Topiaires ein wirklich außergewöhnlicher, im wahrsten Sinne gewachsener, Skulpturenpark. Die Exponate sind nicht gegossen, geschnitzt oder gemeißelt, sondern aus Büschen geschnitten. Eine Arbeit, die sich über Generationen erstreckt.
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Outdoor-Aktivitäten in der Umgebung
Wo anfangen? Am besten einige Kilometer flussaufwärts von Durbuy, wo mehrere Anbieter Wanderkajaks verleihen. Die Ourthe ist auf diesem Abschnitt zahm und wartet nicht mit bedrohlichen Stromschnellen auf. Insgesamt sind auf dem Fluss ca. 100 km „schiffbar“, daher sieht man auch bepackte Kajaks für Mehrtagestouren. Im Raum Durbuy werden unterschiedliche Streckenlängen angeboten, anschließend wird man mit dem Bus zurück transportiert.
Outdoor.de - Tipp: Wer auf dem bereits erwähnten Zeltplatz campiert, kommt auf halber Strecke mit dem Kajak direkt am Zelt vorbei und kann „zuhause“ picknicken.
Auch das Fahrrad ist in Durbuy ein guter Begleiter. Es gibt nicht nur ein gut beschildertes Radwege- und Wandernetz, sondern auch ausgewiesene MTB-Routen mit guten, GPS-kompatiblen Kartenwerken, die vor Ort erhältlich sind. Reiten geht auch, zudem für recht kleines Geld: Vom einstündigen Ausflug bis zur Mehrtagestour, Lagerfeuer inklusive.
Kletterrouten in bestem Kalk
Überregional bekannt sind in Belgien nur die Gebiete Freyr und Beetz. An den Flüssen gibt es jedoch einzelne Felsen, die beklettert werden – Tendenz steigend. An der Ourthe bei Durbuy steht so ein Geheimtipp: ca. 25 Routen (Schwierigkeiten zwischen 4a und 7b), bestens abgesichert. Das reicht mal für ein Wochenende. Die Felsqualität ist unverschämt gut, hier macht Klettern richtig Spaß. Durch die räumliche Nähe der verschiedenen Aktivitäten ist Durbuy auch für Familien höchst interessant. Denn bekanntermaßen gibt es in der Familie nicht immer übereinstimmende Interessen, oder?
Infos aus erster Hand unter www.durbuy.be und www.topiairesdurbuy.be.







