Kitesurfer dominieren am Strand von Mui Ne das Bild. Schon am frühen Morgen stehen die bunten Schirme am Himmel und ziehen die Wassersportler durch die Wellen. Am westlichen Ende der Bucht – mittlerweile Kite Beach genannt – haben sich Surfschulen, Shops und jede Menge Cafés und Kneipen angesiedelt. Es ist eine Welt für sich. Hier gibt es sie noch. Die braungebrannten Surflehrer mit langen, blonden Haaren. Geduldig stehen sie am Strand und zeigen den Kursteilnehmern den Umgang mit dem Drachen. Die ersten Stunden steht das Lenken des Kites auf festem Boden auf dem Programm. Erst wenn der Schirm sicher gehalten werden kann und erste Trockenübungen auf dem Surfbord absolviert sind, geht es richtig los.
Vom zweistündigen Schnupperkurs bis zu mehrtägigen Surflehrgängen wird alles angeboten. Der Wassersport ist nicht günstig. Die Einstiegslektionen beginnen bei etwa 75 US Dollar, längere Lehrgänge kosten bis zum Zehnfachen. Trainiert wird in kleinen Gruppen, denn Kitesurfen ist nicht ungefährlich. Die Schirme sind sehr groß und bei den vorherrschenden Winden erreichen die Kitesurfer auf dem Wasser hohe Geschwindigkeiten. Für Amateure und Profis gibt es jedes Jahr im Frühjahr den Kitesurf-Wettbewerb King of Mui Ne. Erstmalig in 2011 beginnt auch die Welttournee der Professional Windsurfers Association (PWA) in Mui Ne. Das Grand-Slam-Turnier mit über 80 Teilnehmern bietet die Disziplinen Slalom und Freestyle, auch Deutsche stürzen sich hier in die Wellen.
Weiterführende Informationen gibt es auf der deutschsprachigen Seite für Vietnamreisende: www.vietnamtravelinfo.de







