Die vier Regionen Niederösterreichs haben viel Abwechslung zu bieten: Das Mostviertel lockt mit 66 Mountainbike-Routen von insgesamt 1.350 Kilometer Länge. Die Kulisse ist größtenteils von sanften Hügellandschaften geprägt, hat aber an der Grenze zur Steiermark anspruchsvolle Bergetappen bis 2.000 Meter Höhe zu bieten. Zudem sorgen 7 extralange Touren für ambitionierte Biker und 2 Etappen der Alpentour Austria für Abwechslung. Die Wald- und Moorlandschaften des Waldviertels bieten mit 80 Routen das das breiteste Angebot an Mountainbike-Routen, darunter auch die meisten Family-Stecken. Das Bike-Gebiet der Wiener Alpen beeindruckt mit 71 anspruchsvollen Bergetappen. Die Gipfel des 1.523 m hohen Hirschenkogels, der 2.007 m hohen Rax und dem Schneeberg (2.076) erfordern eine gute Kondition der Biker. Im „Open-Air-Fitnesspark“ des Wienerwalds können Radler die Region auf 45 abwechslungsreiche Strecken erkunden.
Kamp-Thaya-March-Route
Das Herzstück des niederösterreichischen Fahrrad-Routennetzes bildet die Kamp-Thaya-March-Route, welche sich fernab von Massentourismus durch den nordöstlichen Teil des Bundeslandes erstreckt. Für die insgesamt 422 km lange Schleife entlang der Flüsse Kamp, Thaya und March ist es empfehlenswert mindestens sieben Tagesetappen oder mehr einzuplanen. Da die Region des Weinviertels in den vergangenen Jahren erst als Tourismusregion entdeckt wurde, gibt es auf einigen Teilabschnitten nur wenige Einkehrmöglichkeiten oder Supermärkte um sich mit Verpflegung einzudecken. Es ist daher ratsam sich mit genügend Proviant auszustatten und sich an RADfreundlichen Betrieben zu orientieren.
Startpunkt der Route ist Krems an der Donau. Von dort aus müssen bis zum Erreichen des Weinviertels teilweise äußerst steile Passagen gemeistert werden. Im Anschluss führt die Strecke bergab in die sanfte Hügellandschaft des Weinviertels und weiter durch die idyllischen Auen der March bis nach Marchegg. Das letzte Teilstück erstreckt sich auf verkehrsarmen Wegen bis nach Wien.
Traisental-Radweg
Der 111 Kilometer lange Traisental-Radweg führt als Rad-Pilgerroute entlang der Traisen von der Donau-Mündung zum Wallfahrtsort Mariazell. Entlang der alten Pilgerwege können Radler inmitten abwechslungsreicher Naturlandschaften die Ruhe genießen und in den zahlreichen Betrieben entlang der Route einkehren und neue Kraft schöpfen.
Die erste Etappe des Traisental-Radwegs führt mit 23 Kilometern Länge von Traismauer an der Donau bis nach St. Pölten. Da dieser Abschnitt kaum Anstiege aufweist, ist er besonders für eine Familien-Radtour zu empfehlen. Bereits vor Beginn der Tour können im „Jurassic Island“ in Traismauer 40 naturgetreue Dinosaurier-Skulpturen bestaunt werden. Vom Marinehafen führt der Traisental-Radweg in das 11 Kilometer entfernte Herzogenburg, welches schon von weitem an dem 70 Meter hohen Turms des Augustiner Chorherrenstifts erkennbar ist. Die spätbarocke Stiftskirche von Jakob Prandtauer und Fischer von Erlach ist in jedem Fall eine Besichtigung wert. Im weiteren Verlauf der Strecke wird in Einöd eine kleine Holzbrücke auf die andere Uferseite überquert. Auf den letzten 12 km der Etappe gelangen Radler auf befestigten und verkehrsarmen Wegen in die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten. Die Stadt-Kulisse bietet eine abwechslungsweiche Mischung verschiedener Baustile, geprägt von Barock, Jugendstil und moderner Architektur. Die Radtour wird durch die Bade- und Freizeitangebote des "SeenErlebnis" abgerundet.
Bike-Park Semmering – Ein Paradies für Mountainbiker
Freerider und Downhill-Fans haben im Bikepark Semmering die Möglichkeit sich an Baumwurzeln, Buckelpisten, Northshores und Slopestyle-Elementen auszutoben und ihren Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen zu lassen. Die insgesamt drei Trails variieren zwischen 1.300 und 2.400 Meter Länge. Dank des Mountainbike-Verleihs vor Ort und Umgehungspassagen kommen nicht nur Mountainbike-Freaks, sondern auch Neulinge auf Ihre Kosten.







