Patagonia äußert sich zu Vorwürfen von „Vier Pfoten“
Patagonia widerspricht den Vorwürfen von Vier Pfoten, dass Patagonia Daunen verkaufe, die lebenden Tieren ausgerissen würden.
(14.12.2010 / Christian Dohm) Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten (www.vier-pfoten.org) hat in einer am 13.12. erschienen Pressemitteilung erklärt, dass die Outdoor-Marke Patagonia Daunen verwende, die lebenden Tieren ausgerissen würden. Diese Methode wird Mauserrupf genannt. Patagonia verstecke sich hinter der irreführend "Mauserrupf" genannten Form des Lebendrupfs, so Vier Pfoten. In der EU sei der Lebendrupf zwar verboten, der "Mauserrupf" sei jedoch eine geduldete Ausrede der Industrie, behauptet Vier Pfoten.Auf Nachfrage von Outdoor.de äußert sich Patagonia zu den Vorwürfen: „Patagonia bezieht seine Gänsedaune bereits seit 2009 ausschließlich über die "Allied Feather and Down Corporation", die ihre Gänsedaune ausschließlich von Schlachttieren bezieht.“ Damit widerspricht Patagonia den Vorwürfen der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. „Offensichtlich hat „Vier Pfoten“ die nötige Sorgfalt in seiner Recherche vermissen lassen und veraltete Informationen verwendet“, so Patagonia weiter. Patagonia hat nach eigenen Angaben die Tierschutzorganisation aufgefordert, mit sofortiger Wirkung jegliche rufschädigende Desinformation einzustellen und auf seiner Website einen Widerruf zu veröffentlichen.
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