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Geocaching in Respekt mit der Natur

Empfehlungen zur Schatzuche im Einklang mit bedrohten Pflanzen- und Tierarten

(10.05.2010 / Jennifer Jabilonski) Das Bundesamte für Naturschutz (BfN, D), das Bundesamtes für Umwelt (BAFU, CH), wie auch der der Deutsche Wanderverband (DWV), haben Empfehlungen zu einem verantwortungsvollen Verhalten beim Geocaching veröffentlicht. Alle drei Institutionen setzen sich dafür ein, dass die Lebensräume, von bedrohten Pflanzen- und Tierarten, nicht bei der Schatzsuche via GPS gefährdet werden dürfen.

Demnach sollten Geocaches nur direkt auf bzw. unmittelbar an Wegen eingerichtet werden. Naturschutzgebiete, gesetzlich geschützte Biotope und wenig frequentierte Gebiete abseits von Wegen seien nicht für Geochaches geeignet.

Schatzsucher, die sich mit GPS-Geräten in die Natur begeben sollten bedenken, dass Tier- und Baumhöhlen, auch wenn sie unbewohnt erscheinen, wichtige Lebensräume für viele Tierarten darstellen und daher nicht als Verstecke geeignet sind.

Darüber hinaus wird dafür geworben, dass sich die Schatzsucher in den Monaten März bis Juli während der Brut- und Aufzuchtphasen von Vögeln und Wildtieren besonders rücksichtsvoll in der Natur verhalten.

Weitere Informationen unter www.bfn.de/natursortinfo und www.wanderverband.de.

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