In einem ersten Schritt will Patagonia Käufer dazu aufrufen, ausschließlich Ware zu kaufen, die auch tatsächlich gebraucht wird. In einem zweiten Schritt bietet Patagonia einen Reparaturservice eigener Produkte an, der sich Schäden und Abnutzungserscheinungen an Kleidungsstücken annimmt. In Kooperation mit eBay wurde zudem eine Verkaufsplattform ins Leben gerufen, auf der gebrauchte Kleidung ge- und verkauft werden kann. Zurzeit ist dies ausschließlich in den USA möglich, nach Unternehmensangaben soll die Plattform jedoch künftig auch auf Europa ausgeweitet werden. Wenn eine Weiterverwendung oder Reparatur absolut ausgeschlossen ist, bietet Patagonia zudem die Rücknahme und ein anschließendes Recycling alter Kleidungsstücke an.
Yvon Chouinard, Gründer und Inhaber von Patagonia: „Wir sind die erste Firma, die ihre Kunden dazu auffordert, sich als Partner zu verpflichten, um den Konsum zu reduzieren und Produkte nicht auf dem Müll oder in der Verbrennungsanlage enden zu lassen.“
Bisher haben sich laut Angaben von Patagonia bereits 8.500 Personen an der Umsetzung der Common Threads Initiative verpflichtet. Man strebe jedoch an, 50.000 Unterstützer pro Jahr für die Initiative zu gewinnen.







