Während die Restriktionen für minderjährige und unerfahrene Bergsteiger von der International Mountaineering and Climbing Federation (UIAA) begrüßt wurden, äußerte sich der UIAA President Mike Mortimer kritisch über die chinesische Entscheidung, das Maximalalter für Mount Everest Besteigungen auf 60 Jahre zu begrenzen. Seiner Meinung nach sei ein Maximalalter „äußerst willkürlich“, da ältere Kletterer einen deutlich höheren Erfahrungsschatz aufwiesen als jüngere Alpinisten. Vielmehr setze sich die UIAA dafür ein, Bergsteiger jeden Alters- und Sozialschichten für das Klettern und Bergsteigen zu ermutigen.
Nach Angaben von Lindsay Griffin vom British Mountaineering Council (BMC) sei es bisher unklar, ob das Alterslimit auch für andere Gipfel der Himalaya-Region zum Tragen komme. Darüber hinaus verweist sie auf Sonderregelungen, bei der speziell Bergsteiger über 60 Jahren nach Vorlage eines Gesundheitszeugnisses auch außerhalb der festgelegten Altersbestimmungen eine Erlaubnis von der CTMA ausgestellt bekommen können.
Weitere Informationen unter www.theuiaa.org und www.thebmc.co.uk.







