Follow OutdoorDe on Twitter Outdoor.de bei Facebook Discover Outdoor

Kitesurfen

Der pure Adrenalin-Kick auf dem Wasser

Kitesurfer und Surfer auf dem Meer(07.10.2009) Harter Wind, strahlende Sonne und peitschende Wellen - ein echter Kitesurfer möchte in dieser Situation keinen festen Boden mehr unter den Füßen spüren. Mit Board, Helm und Schirm macht er sich auf ins Wasser, der Sport ist riskant und das Material teuer, doch der Spaßfaktor ist enorm. Kitesurfen kann im Gegensatz zum Windsurfen jedoch schnell erlernt werden, Anfänger können die Wassersportart bereits nach zwei bis drei Tagen beherrschen.



Die unterschiedlichen Techniken

Beim Kiten existieren zahlreiche Techniken, die Unterschiede sind gewaltig. In erster Linie muss die passende Technik gefunden werden. Falls viele Sprünge ausgeführt und die Richtung oftmals gewechselt wird, muss ein symmetrisches Freestyle-Board verwendet werden. Dieses besitzt wenig Auftrieb und kann in beide Richtungen fahren, daher wird dieses Board auch als twintip oder bidirectional bezeichnet. Falls aber ein Waveboard verwendet wird, kann dieses nur für eine Richtung verwendet werden. Durch die Form erfährt der Kitesurfer einen enorm hohen Auftrieb und kann gut auf den Wellen reiten.

Der Schirm und die Tubekites

Der Schirm ist beim Kiten besonders wichtig, denn dieser sollte bereits bei sehr wenig Wind starten, falls er unter Wasser landet, kann sich dieser sehr schnell voll saugen. Eine Neuerung beim Kiten besteht in den Tubekites, diese Luftschläuche wurden vor dem Start aufgepumpt und stabilisieren den Schirm. Unterschieden wird zwischen den Bow-Kites für Anfänger und den C-Kites für Fortgeschrittene. Bei den C-Kites kann enorm hoher Druck und damit auch immense Geschwindigkeiten aufgebaut werden. Kiten wird Outdoor durchgeführt, der Kiter muss sich stets dem Wind anpassen. Anfänger sollten einen recht kleinen Schirm verwenden, denn ansonsten könnte die hohe Geschwindigkeit zu gefährlich werden. Fortgeschrittene können durch große Schirme Manöver und erstaunliche Tricke durchführen.

Die Gefahren des Kiten

Beim Kiten wurden bereits etliche Personen von einer plötzlichen Windböe hochgezogen und am Strand fallen gelassen. Daher müssen alle Schirme ein Quick Release besitzen, durch dieses kann der Schirm vom Board gelöst werden. Weiterhin ist stets das Tragen von einem Helm und einer Prallschutzweste zu empfehlen. Das Kiten ist ein wenig wie der Straßenverkehr, wenn sich der Fahrer an die Regeln hält, kann ihm in den meisten Fällen nichts passieren. Neben bestimmten Vorfahrtsregeln müssen Kiter vor allem auf ihre Umgebung achten, in Naturschutzgebieten oder Badezonen ist das Kiten in der Regel strengstens verboten. Zudem darf der Kiter nicht aufs Wasser, falls der Wind ihn wieder an die Küste treiben würde.

Die Ausrüstung

Die Ausrüstung für den Einsatz Outdoor wurde bereits hinreichend dargelegt, dazu gehören der Neoprananzug, der Helm, das Board, die Prallschutzweste und die Kites. Die Kites sollten in mehrfacher Auslegung vorhanden sein, denn so kann sich der Fahrer den unterschiedlichen Windstärken anpassen. Eine Anfängerausrüstung kann bereits mehrere Tausend Euro kosten. Zu beachten ist, dass Fortgeschrittene besondere Kites erwerben können. Diese sind sehr aggressiv und erhöhen die Fahrtgeschwindigkeit auf eine Schwindel erregende Höhe.

Kitesurfer auf dem Meer



Themenspecial

Outdoor.de Newsletter

Nachname*:
Vorname*:
E-Mail*:

Für Fragen zu Nutzung und Schutz Ihrer Daten klicken Sie bitte hier: Datenschutz