Untrennbar mit dem Outdoor-Sport verknüpft sind Verschluss-Systeme aller Art: Egal ob an Helm, Rucksack, Klettergurt, Umhängetasche oder Sandale - irgend etwas muss immer gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert werden. Seit geraumer Zeit verteidigten Klickschnallen von z.B. National Moulding in mannigfaltiger Ausführung dieses Terrain. Bei allem, was irgendwie geschlossen oder gespannt werden musste kamen Klickschnallen zum Einsatz. Doch diese praktischen Verschlüsse sind seit Jahren unverändert, erfahren allenfalls ein kleines Gewichtstuning, lassen aber echte Innovationen leider vermissen. Möglicherweise erschien der Markt der Verschlusssysteme als vollständig erschlossen, die erhältlichen Produkte als ausgereift.
In diese Lücke der Behäbigkeit stößt Fidlock mit einem neuartigen, innovativen wie vielseitigen Magnetverschluss-System. Outdoor.de hat einige Fidlock-Schnallen getestet und kommt zu dem Schluss: Fidlock ist wie ein Fischer-Dübel: Klein und unscheinbar, aber genial einfach und unendlich nützlich.
Der erste Eindruck
Aufgrund der Vielfalt der Fidlock-System-Familie ist auch der erste Eindruck schwer in wenige Worte zu fassen. Immerhin ist allen Fidlock-Verschlüssen eines gemeinsam: Alle Verschlüsse lassen sich mit einer Hand öffnen und sie schließen sich wie von
Zauberhand von selbst, sobald die beiden Verschlussteile in unmittelbare Nähe zueinander gebracht werden. Ein hörbares Klicken verrät, dass die Schnallen sich geschlossen haben. Anschließend halten die Verschlüsse durchaus auch kräftigerem Zug Stand und laden zu einer genaueren Untersuchung des Produkts ein.
Funktionalität
Wie der erste Eindruck bereits vermuten ließ, liegt der Trick für das automatische Schließen in eingearbeiteten Neodym-Magneten. Diese sorgen dafür, dass sich die beiden Schnallenteile "magisch" anziehen und so gut wie immer passend ineinander gleiten. Allen Verschlüssen gemein ist, dass sie sich - bei einigen Modellen ein wenig Übung vorausgesetzt - einhändig öffnen lassen. Gemeinsam mit dem "automatischen" Verschlussmechanismus ist das Fidlock-System vor allem dort ausgezeichnet geeignet, wo schnell und häufig Dinge geöffnet und geschlossen werden müssen und wo die zweite Hand für anderes Equipment genutzt wird.
Besonders eindrucksvoll offenbart sich das neue System an der Snap Helmet Buckle, wie sie bereits bei O'Neal, Nutcase, Salomon, Cube Lazer und POC zum Einsatz kommt. Vorbei sind die Zeiten, in denen lästige Nesteleien am Helmverschluss darin endeten, dass man sich schlussendlich doch trotz ausgezogener Handschuhe die Haut einklemmte. Mit Fidlock ist ein Klemmer nahezu ausgeschlossen und das System lässt sich auch mit Handschuhen, solange diese nicht zu dick sind, problemlos bedienen.![]()
Die kinderleichte Bedienbarkeit schien auch den Outdoor-Hersteller Tatonka überzeugt zu haben - die Marke brachte einen Schulranzen mit dem Fidlock "Big Turn", einem magnetischen Drehverschluss auf den Markt (siehe Bild oben). Doch auch Adidas Y3, Porsche Sports, Hama und Herlitz, die nicht direkt mit der Outdoor-Branche assoziiert werden, verwenden Fidlock-Verschlüsse an Taschen und Schulranzen. Bereits in dieser schnellen Verbreitung zeigt sich, dass die gesamte Branche nur auf das Fidlock-System gewartet zu haben scheint.
Material
Fazit
Weitere Informationen zu allen Schnallen unter www.fidlock.com







